Auftaumittel
Auswirkungen
Es gibt einige verschiedenen Klassen von Auftaumittel. In Österreich ist z.B. Plantabon (ehem. Eis Ex) als Ersatz für das ungünstige (natriumchlorbasierte) Streusalz verbreitet.
Zitat: Quelle: MA22, Studie
Sollte auf Auftaumittel nicht verzichtet werden können, wird folgende ökologische Verträglichkeitsreihung bezogen auf den Allebaumstandort unter Nichtberücksichtigung der Auswirkungen auf Oberflächen- und Grundwasser für die wichtigsten beurteilten Auftaumittel abgeleitet:
Blähton mit Harnstoff ≡ Blähton mit Kalimkarbonat >> Ammonsulfat > Harnstoff ≅ Kaliumkarbonat > NaCl
Die geringsten negativen Auswirkungen hat Blähton mit Harnstoff, während die unerwünschtesten Auswirkungen NaCl (Natriumchlorid) mit sich bringt.
Einsatz
Verboten: Natrium- oder halogenidhaltige Auftaumittel (Streusalz/NaCl) im 10-Meter-Radius um unversiegelte Flächen wie Baumscheiben, Wiesen etc..
Erlaubt: Kaliumcarbonat (ein umweltfreundlicheres Salz) ist erlaubt und erhältlich; es gilt aber auch hier: nur das Nötigste verwenden.
Ausnahmen: Das Verbot gilt nicht für Haltestellenbereiche des öffentlichen Verkehrs und Radwege; auch hier gibt es aber Einschränkungen. Städtischer Winterdienst: Nutzt hauptsächlich Sole (Feuchtsalz).